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Königswarthaer SV
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02699 Königswartha

Starker Kampfgeist reicht nicht – Damen verlieren in Görlitz

von | Sep. 28, 2025 | Handball

 

Mit großer Motivation und voll besetzter Bank war der Königswarthaer SV am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel nach Görlitz gereist. Doch trotz eines leidenschaftlichen Schlussspurts musste sich das Team am Ende knapp mit 33:32 geschlagen geben.

Die Partie begann aus Sicht des KSV äußerst holprig: In den ersten acht Minuten lief nahezu nichts zusammen – technische Fehler, unglückliche Abschlüsse und Probleme im Rückzugsverhalten ermöglichten es den Gastgebern, früh mit 7:1 in Führung zu gehen. Görlitz überraschte dabei mit Spielzügen, die so nicht erwartet worden waren – Trainer Rico reagierte früh mit einer Auszeit, um die Mannschaft neu zu justieren.

Erst danach kam etwas mehr Tempo und Struktur ins Spiel der Gäste. Dennoch blieb die erste Hälfte geprägt von unglücklichen Szenen: Viele Gegentore fielen nach Abprallern oder unglücklichen Blocks, die mehrfach dennoch den Weg ins Tor fanden. Torhüterin Anni – zuletzt noch glänzend aufgelegt – hatte diesmal das Pech gepachtet. Zur Pause lag der KSV mit 20:14 zurück.

Die zweite Halbzeit begann wechselhaft. Königswartha zeigte immer wieder gute Spielphasen, in denen der Rückstand auf drei Tore verkürzt werden konnte. Doch auf diese Lichtblicke folgten erneut Momente des Pechs und auch individuelle Fehler – in der 42. Minute betrug der Rückstand zwischenzeitlich ganze neun Tore.

Dann jedoch zeigte der KSV, was in ihm steckt: Fehler wurden nun konsequenter vermieden, Chancen deutlich besser genutzt und das Tempo klug dosiert. In der Schlussphase zündete Königswartha eine beeindruckende Aufholjagd, während Görlitz sichtlich nervös wurde. Tor um Tor kam der KSV heran, doch trotz aller Moral und Leidenschaft reichte es am Ende nicht mehr ganz für den Ausgleich.

Der KSV ließ in Görlitz zu viele Chancen in Halbzeit eins und Mitte der zweiten Hälfte liegen – zeigte aber mit dem Schlussspurt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit einer stabileren Leistung über 60 Minuten wäre hier definitiv mehr drin gewesen.

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