Am Freitag den 21.11. hatten wir die Chance uns mit dem bis dato fast ungeschlagenen Tabellenzweiten TTV 90 Bischofswerda zu messen. Die Gäste verstärkt mit dem mit Abstand hochrangigsten Spieler des gesamten Ligabetriebes, Marcus Katzer (bis dahin ebenso unbezwungen) und einer überaus wohlgepolsterten Tabellenposition wirkten noch relativ entspannt. Beginnen wir mit den Doppeln: unsere Stammzweier F. Helbig / S. Taubert sind zum ersten Mal in den Geschmack der Ballkünste des Landesligaspielers gekommen, könnten aber durch eine geschlossene Teamleistung 3:1 gewinnen. Doppel 2 S. Winkler/L. Domeier verloren unglücklich im Entscheidungssatz. Überaus ansehnlich auch die Leistungssteigerung unseres Jugendspielers, welcher an diesem Tag den Ausfall von D. Kinne kompensierte. Unser drittes Doppel konnte durch genügend Nervenstärke den Spieß im 5. Satz umdrehen, gewannen ihr Spiel und sicherten uns eine kleine Führung (2:1).
Nun hieß es für S. Taubert alles gegen den haushohen Favoriten zu geben. Mit brachialen Top-Spins und gut kombinierten Angriffsschlägen gelang ihm das Unmögliche und er schickte Katzer mit 3:1 zurück zur Ersatzbank. Durch souveräne Siege von Helbig und Winkler und unglücklich verlorenen Spielen von Unruh, Wenk und Domeier ging die 1. Einzelrunde unentschieden aus, sodass der knappe Vorsprung vorerst beibehalten blieb. (5:4)
Nun konnte F. Helbig gegen den etwas mitgenommenen aber niemals zu unterschätzenden Topspieler zur Legende werden. Und er ließ sich nicht lange bitten. Mit aggressiven Schüssen und einem hocheffektiven Unterschnittspiel, schenkte er seinem Gegner nichts und konnte sich auch zu einem 3:1 Sieg katapultieren. Taubert sollte im Anschluss leider das letzte Einzel dieses Spieltages gewinnen, der Rest ging an die Schiebocker Favoriten. (7:8)
Im Entscheidungsdoppel kam das nächste Kräftemessen der Giganten: unser Stardoppel bisher ungeschlagen (6:0) mit 3 gewonnenen Entscheidungsdoppeln gegen das andere bisher ebenso ungeschlagene Spitzendoppel (5:0). Beflügelt durch die unfassbaren Einzelsiege sollte auch im Doppel nichts mehr daneben gehen, sodass man einen 3:0 Sieg, damit einhergehend ein Unentschieden und einen wohlverdienten Zähler von den hochdotierten Gästen stibitzen konnte.
Gut Schuß,
S.T.













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