Regionsoberliga – Kamenz vs. Königswartha 22:29 (13:14)
Zum ersten Spiel nach der Weihnachtspause gastierte der viertplatzierte KSV beim Tabellensechsten Kamenz. Nachdem das Hinspiel nicht sportlich entschieden worden war, sollte dieses Duell vor zahlreich erschienenen Zuschauern nun endlich auf dem Feld geklärt werden.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der jedoch weniger durch spielerische Qualität als vielmehr durch viele technische Fehler, Unkonzentriertheiten und überhastete Abschlüsse geprägt war. Auf Seiten des KSV verhinderten Ballverluste und ungenaue Aktionen im Angriff eine frühe Führung. Kamenz wiederum ließ durch Pfostentreffer und eine teils schlechte Wurfauswahl ebenfalls zahlreiche Chancen liegen.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen zunächst mit 4:2 in Führung. Der KSV kämpfte sich zurück und glich beim 7:7 aus. In der Folge gelang es Königswartha, sich beim 9:13 erstmals deutlicher abzusetzen. Dennoch blieb das Spiel zerfahren. Trotz einer insgesamt schwachen, aber spannenden ersten Halbzeit ging Kamenz mit dem 13:14-Rückstand zufrieden in die Pause, während der KSV enttäuscht war.
Den besseren Start in Durchgang zwei erwischte der KSV. Energischer im Angriff, mit deutlich besserem Zugriff in der Abwehr und vor allem durch das Abstellen der technischen Fehler konnte sich Königswartha Schritt für Schritt absetzen. Die Folge war eine verdiente 22:16-Führung in der 41. Spielminute. Diesen Vorsprung ließ sich der KSV nicht mehr nehmen und verwaltete ihn konzentriert bis zum Schlusspfiff.
Am Ende stand ein 29:22-Auswärtssieg für Königswartha. Besonders hervorzuheben waren zudem die sicher verwandelten Siebenmeter von Martha, die in wichtigen Phasen für Ruhe und Stabilität sorgten. Trotz des klaren Ergebnisses gibt es Potenzial nach oben – die Mannschaft hat in dieser Saison bereits gezeigt, dass sie zu deutlich besseren Leistungen fähig ist.













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