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Königswarthaer SV
An den Sportanlagen 1
02699 Königswartha

Regionsoberliga: OSV Zittau vs. Königswarthaer SV

von | Jan. 26, 2026 | Handball

Vor dem Anpfiff war bereits klar: Dieses Duell hatte richtungsweisenden Charakter. Der Königswarthaer SV reiste als Tabellendritter zum viertplatzierten Gastgeber aus Zittau, das Hinspiel hatte der KSV in eigener Halle für sich entscheiden können.
Zittau erwischte den besseren Start und setzte sich früh auf 5:2 ab. Die Nervosität war beiden Mannschaften deutlich anzumerken, sodass KSV-Trainer Rico bereits in der Anfangsphase zur ersten Auszeit greifen musste. Seine taktischen Vorgaben zeigten peu à peu Wirkung: Der KSV fand besser ins Spiel, arbeitete sich Tor um Tor heran und stellte in der 17. Minute den Ausgleich her. Mit viel Kampf und Einsatz gelang es schließlich, mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause zu gehen.
Handballerische Leckerbissen blieben jedoch Mangelware. Auf beiden Seiten häuften sich Fehlwürfe, unpräzise Abschlüsse und technische Fehler, was dem Spiel über weite Strecken seinen zerfahrenen Charakter verlieh.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der KSV zunächst deutlich wacher. Mit mehr Tempo und Konsequenz im Angriff erspielte sich die Mannschaft einen Drei-Tore-Vorsprung und schien das Spiel nun unter Kontrolle zu haben. Doch dieser Vorteil war schnell verspielt. Zittau kämpfte sich zurück, glich in der 33. Minute aus und übernahm in der Folge wieder die Führung. In der 43. Minute lag der KSV mit 17:19 zurück.
Ein erneutes Fehlabspiel leitete einen Zittauer Konter ein, den unsere Lotti mit großem Einsatz und starkem Stellungsspiel eindrucksvoll unterband – eine Szene, die sinnbildlich für den unermüdlichen Kampfgeist stand. Trainer Rico reagierte erneut mit einer Auszeit, und diese sollte zum Wendepunkt der Partie werden.
Angeführt von einer überragenden Charlott übernahm der KSV wieder die Kontrolle. Sie zog das Spiel klug an sich, setzte sich entschlossen durch oder setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene. Der Lohn folgte in der 53. Minute mit der erneuten Führung für den KSV. Drei Minuten später konnte der Vorsprung sogar auf zwei Tore ausgebaut werden. In der Schlussphase bewies die Mannschaft Nervenstärke, spielte die Angriffe konzentriert zu Ende und verteidigte den Vorsprung souverän bis zum Abpfiff.
Am Ende steht ein hart erkämpfter Auswärtssieg in einem spielerisch sicher ausbaufähigen, aber umso intensiveren Spiel. Zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Ein Dank gilt dem Team aus Zittau für das faire Spiel – und eine kleine Entschuldigung an unseren Trainer für die erneut strapazierten Nerven.

Sportliches Wochenende in Königswartha – 50 Jahre Handball gefeiert

Am letzten Augustwochenende verwandelte sich das Sportgelände in Königswartha in einen lebendigen Treffpunkt für Sportbegeisterte aus der Region. Zahlreiche Sportarten waren vertreten und sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Ob Fußball, Handball, Volleyball oder Kegeln – auf und neben den Sportanlagen war einiges los.

Einen besonderen Grund zum Feiern hatte dabei die Abteilung Handball: Seit 50 Jahren wird in Königswartha Handball gespielt. Dieses Jubiläum wurde mit einem besonderen Turnier auf dem Rasen gebührend gefeiert.

Insgesamt fünf Mannschaften gingen an den Start. Drei Teams setzten sich aus aktuell aktiven Spielerinnen der Frauenmannschaft und der B-Jugend zusammen. Außerdem schnürten ehemalige Handballerinnen noch einmal die Sportschuhe und stellten ihr Können unter Beweis. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch die Gäste des LHV Hoyerswerda.

Dabei standen an diesem Tag nicht allein Tore und Ergebnisse im Mittelpunkt. Viel wichtiger waren die Freude am gemeinsamen Sport und das gesellige Miteinander. Entsprechend ausgelassen und freundschaftlich war die Stimmung auf dem Rasen. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Begegnungen und feuerten die Mannschaften an.

Besonders schön war das Wiedersehen vieler ehemaliger Spielerinnen, Trainer, Weggefährten und Freunde des Handballsports. So wurden am Spielfeldrand Erinnerungen ausgetauscht, alte Geschichten erzählt und sicherlich auch die eine oder andere sportliche Anekdote aus den vergangenen fünf Jahrzehnten wieder hervorgeholt.

Nach dem Turnier war der Tag noch lange nicht beendet. Bei einem gemütlichen gemeinsamen Ausklang blieb genügend Zeit für Gespräche und Erinnerungen. Das gut besuchte Sportgelände zeigte dabei eindrucksvoll, wie sehr der Sport Menschen über Generationen hinweg miteinander verbindet.

Ein solches Wochenende wäre ohne viele helfende Hände nicht möglich gewesen. Deshalb gilt ein besonderer Dank allen Organisatoren, Helferinnen und Helfern, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen beigetragen haben. Ob bei der Vorbereitung, der Durchführung des Turniers, der Versorgung der Gäste oder bei den vielen kleinen Aufgaben, die oftmals kaum wahrgenommen werden – ihr Einsatz machte dieses besondere Jubiläum und das gesamte sportliche Wochenende erst möglich.

So wurde das sportliche Wochenende in Königswartha nicht nur zu einem Fest verschiedener Sportarten, sondern vor allem zu einer gelungenen Feier des 50-jährigen Handballjubiläums – mit viel Bewegung, Freude, Gemeinschaft und zahlreichen schönen Begegnungen.

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