Spielbericht – Regionsoberliga: VfL Bischofswerda vs. Königswarthaer SV
Im Duell des oberen Tabellendrittels der Regionsoberliga traf der Tabellenfünfte VfL Bischofswerda auf den drittplatzierten Königswarthaer SV. Das Hinspiel hatte der KSV klar für sich entschieden. Auch diesmal konnte das Team auf einen breiten Kader zurückgreifen. Trainer Rico gab die klare Marschroute vor: hohes Tempo und konsequentes Angriffsspiel.
Der KSV setzte die Vorgaben von Beginn an stark um. Mit schnellen, schön herausgespielten Spielzügen gelang ein optimaler Start, und die Gäste konnten sich früh mit 6:2 absetzen. Bischofswerda reagierte mit einer frühen Auszeit — und fand danach deutlich besser in die Partie. Die Gastgeber verteidigten stabiler und nutzten Unsauberkeiten im KSV-Spiel. In der 15. Minute war der Vorsprung beim Stand von 8:6 für den KSV bereits deutlich geschrumpft.
Bis zur Halbzeit blieb die Begegnung eng. Der KSV hielt zwar die Führung, verpasste es jedoch mehrfach, den Vorsprung weiter auszubauen. Gleichzeitig hatte auch Bischofswerda gute Möglichkeiten, noch dichter heranzurücken. Geprägt war diese Phase von hohem Tempo, aber auch von einigen technischen Fehlern und Ungenauigkeiten im Tempospiel des KSV. Mit einer knappen 14:12-Führung für den KSV ging es in die Pause.
Trainer Rico forderte dort mehr Sicherheit im Angriff und betonte, die bewegliche und stabile Abwehrarbeit beizubehalten. Doch den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte diesmal Bischofswerda. In der 40. Minute stand es 17:17. Dass das Spiel in dieser Phase nicht kippte, war vor allem Torhüterin Anni zu verdanken, die mit einem gehaltenen Siebenmeter eine mögliche Führung der Gastgeber verhinderte. Insgesamt konnte Bischofswerda nur zwei von sechs Strafwürfen verwandeln.
Dieser Moment wirkte wie ein Weckruf für den KSV. Die Mannschaft legte wieder an Konzentration zu und setzte sich erneut mit zwei Treffern ab. In der Schlussphase zeigte sich ein ähnliches Bild wie bereits vor der Pause: Der KSV hatte Chancen, den Vorsprung weiter auszubauen, nutzte jedoch nicht alle Möglichkeiten. Gleichzeitig blieb Bischofswerda gefährlich und hätte ebenfalls noch näher herankommen können.
So blieb die Partie bis zum Ende umkämpft. Kein spielerischer Leckerbissen, aber ein kämpferisch verdienter Sieg für den Königswarthaer SV












