Spielbericht – Regionsoberliga: Königswarthaer SV vs. SV Rietschen
Mit spannenden Vorzeichen ging die Partie zwischen dem Drittplatzierten Königswarthaer SV (KSV) und dem Tabellenachten SV Rietschen in das Rückspiel. Das Hinspiel hatten die KSV-Frauen dank einer starken zweiten Halbzeit deutlich mit 22:15 für sich entschieden. Entsprechend motiviert reisten die Gäste an, um diese Niederlage wettzumachen. Zudem sprach die aktuelle Form eher für Rietschen, das seine letzten drei Spiele gewinnen konnte – darunter auch gegen den starken Tabellenzweiten Neugersdorf, gegen den der KSV zuletzt deutlich unterlag.
Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, wobei vor allem die Abwehrreihen dominierten. Tore mussten hart erarbeitet werden, klare Vorteile konnte sich keines der Teams erspielen. So ging es mit einer knappen 8:7-Führung für den KSV in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel kam der KSV deutlich besser ins Spiel. Mit mehr Dynamik im Angriff und einer stabilen Defensive setzten sich die Gastgeberinnen schnell ab. In der 34. Minute stand es bereits 11:7, und der Vorsprung konnte bis zur 44. Minute bei vier Toren ( 16:12 ) gehalten werden. In dieser Phase schien der KSV das Spiel unter Kontrolle zu haben.
Doch dann reagierte der Gästetrainer von Rietschen und nahm eine Auszeit. Die Umstellung zeigte Wirkung: Der SV Rietschen fand zurück ins Spiel und arbeitete sich Tor um Tor heran. Die Partie wurde zunehmend spannender, während beim KSV etwas die Sicherheit verloren ging.
90 Sekunden vor Schluss gelang den Gästen schließlich der Ausgleich zum 23:23 – das Spiel war wieder völlig offen. Kurz darauf nahm KSV-Trainer Rico seine letzte Auszeit, um den entscheidenden Angriff vorzubereiten. Dieser zeigte Wirkung: Der KSV holte einen Siebenmeter heraus, der durch unsere Anne sicher verwandelt wurde.
Rietschen blieben noch rund 30 Sekunden für den letzten Angriff und auch der Gästetrainer rief seine Mannschaft nochmal zur Besprechung zusammen. Doch die KSV-Abwehr behielt die Nerven, ließ nichts mehr anbrennen und sicherte den hart umkämpften Heimsieg.
Ein großer Anteil am Erfolg hatte auch die starke Leistung im Tor – insbesondere Torhüterin Anni, die mit wichtigen Paraden in entscheidenden Momenten glänzte.
Am Ende stand ein knapper, aber verdienter Sieg für den KSV, der damit ein wichtiges Zeichen nach zuletzt schwierigen Wochen setzen konnte













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