An den Sportanlagen 1, 02699 Königswartha | Tel: 035931 - 16523

Leit­bild des Königs­wartha­er Sportvereins

Wir sind stolz dar­auf, den Königs­wartha­er Sport­ver­ein zu unter­stüt­zen, für ihn zu spie­len und für ihn zu arbei­ten. Durch lei­den­schaft­li­chen, ehr­li­chen und erleb­nis­rei­chen Sport, jeder Abtei­lun­gen, ver­mit­teln wir Freu­de, Fas­zi­na­ti­on und Begeis­te­rung. Wir iden­ti­fi­zie­ren uns mit den hier for­mu­lier­ten Zie­len und Werten!

K – Königs­war­tha, inmit­ten der Ober­lau­sit­zer Hei­de- und Teichlandschaft

Wir füh­len uns der Gemein­de und der Regi­on ver­pflich­tet und wol­len für Men­schen ein Ver­ein zum Anfas­sen sein. Alle, am Sport inter­es­sier­ten Men­schen, sol­len sich durch unser fami­liä­res Kli­ma und unse­re Pro­fes­sio­na­li­tät im Han­deln mit unse­rem Ver­ein iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Wir wol­len, dass der Königs­wartha­er Sport­ver­ein für die Gemein­de und der Ober­lau­sit­zer Hei­de- und Teich­land­schaft steht, ihren Namen in die Sport­welt trägt und die Men­schen stolz dar­auf sind so einen Ver­ein in ihrer Hei­mat zu haben.

S — Sub­ven­ti­on von Leis­tung mit dem Anspruch, immer das Bes­te zu erreichen

Wir sind stolz auf unse­re Wur­zeln und gestal­ten mit Weit­blick die Zukunft. Die Ent­wick­lung und För­de­rung in unse­ren jewei­li­gen Abtei­lun­gen, von weib­li­chen und männ­li­chen Talen­ten in Königs­war­tha, ist unse­re höchs­te Priorität.

Eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Nach­wuchs­ar­beit ist das Ziel der sport­li­chen Aus­rich­tung und leis­tet ihren Bei­trag zum Gesamt­erfolg des Königs­war­tha SV. Dazu gehö­ren für uns auch die stän­di­ge Qua­li­fi­zie­rung unse­rer Trai­ner, Übungs­lei­ter, Schieds­rich­ter und Eltern.

V — Ver­ant­wor­tung für die Ent­wick­lung unse­rer Jugend und einen fai­ren Umgang

Wir ver­pflich­ten uns den Wer­ten des Sports: Tole­ranz, Fair­play und Soli­da­ri­tät. Wir begeis­tern mit unse­rer Ver­eins­kul­tur Kin­der und Jugend­li­che auf der Ebe­ne des leis­tungs­ori­en­tier­ten Sports. Wir pfle­gen und ent­wi­ckeln dabei ste­tig unse­re Koope­ra­tio­nen und suchen ver­läss­li­che Part­ner und Mit­strei­ter in Poli­tik, Wirt­schaft und Bildung.

Wir ver­pflich­ten uns den Wer­ten des Sports: Tole­ranz, Fair­play und Soli­da­ri­tät. Wir begeis­tern mit unse­rer Ver­eins­kul­tur Kin­der und Jugend­li­che auf der Ebe­ne des leis­tungs­ori­en­tier­ten Sports. Wir pfle­gen und ent­wi­ckeln dabei ste­tig unse­re Koope­ra­tio­nen und suchen ver­läss­li­che Part­ner und Mit­strei­ter in Poli­tik, Wirt­schaft und Bildung.

1893/1990 seit mehr als 125 Jah­ren mit Lei­den­schaft für unse­ren KSV

Seit über 125 Jah­ren haben Anhän­ger und Mit­glie­der, Ehren­amt­li­che und Mit­ar­bei­ter, Spie­ler, Trai­ner und Part­ner am sym­pa­thi­schen Erschei­nungs­bild und der wirt­schaft­li­chen Soli­di­tät des Ver­eins mit­ge­wirkt. Wir las­sen uns bei unse­ren Hand­lun­gen von den Men­schen lei­ten, die uns ver­trau­en. Grün/Weiß sind unse­re Far­ben, die Ober­lau­sit­zer Hei­de- und Teich­land­schaft ist unse­re Regi­on und Königs­war­tha unse­re Heimat.

Die Geschich­te des KSV

Über­blick über die 110-jäh­ri­ge Geschich­te des Königs­wartha­er Sport­ver­eins Doku­men­te bele­gen, dass seit 1893 in Königs­war­tha orga­ni­siert Sport getrie­ben wird. Der „Turn­ver­ein zu Königs­war­tha“ wur­de im Janu­ar 1893 als ers­ter Sport­ver­ein im Ort gegrün­det. Nach dem Rad­fah­rer­ver­ein (1899) folg­ten ab 1923/24 der Fuß­ball, so dass in die­sem Jahr auf eine 80 – jäh­ri­ge Fuß­ball­tra­di­ti­on zurück­ge­blickt wer­den kann.

Nach 1945 fand ein Wie­der­be­ginn mit der SG Königs­war­tha statt. Fuß­ball (ab 1946), Groß­feld- Hand­ball (Frau­en), Frau­en-Gym­nas­tik und Schach (1949) waren damals die ers­ten Sek­tio­nen. Pfings­ten 1949 tra­ten Königs­wartha­er Gym­nas­tin­nen bereits in Leip­zig auf. Aus der SG Königs­war­tha ent­stand etwa 1950 Trak­tor Königs­war­tha. Ab 1956 wur­de dar­aus die BSG Motor Königswartha.

Schließ­lich erfolg­te am 29. August 1990 die Grün­dung des Königs­wartha­er SV 1990 e. V. mit knapp 200 Mit­glie­dern. Heu­te besteht unser Mehr­spar­ten­ver­ein aus elf ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen und bei einer Ein­woh­ner­zahl von reich­lich 4000 sind im KSV zur­zeit ca.450 Mit­glie­der organisiert.

Erziel­te Ergeb­nis­se Seit Jahr­zehn­ten bil­det der Fuß­ball­sport die größ­te Abtei­lung in Königs­war­tha und es wur­den meh­re­re Kreis­meis­ter­ti­tel und Kreis­po­ka­le errun­gen. Die bedeu­tends­ten Erfol­ge des Königs­wartha­er Fuß­balls waren im Jah­re 2001 der Auf­stieg der 1. Män­ner­mann­schaft in die Bezirks­li­ga. Bei der Sport­ler­um­fra­ge der SZ im Jah­re 2001 nach der popu­lärs­ten Mann­schaft im Kreis Baut­zen, wur­de unser Team auf den 1. Platz gewählt. In der Spiel­sai­son 2002/2003 beleg­te die 1. Mann­schaft in der Bezirks­li­ga Dres­den einen acht­ba­ren 5. Tabel­len­platz. Schon im Jah­re 2000 hat­te die A‑Jugend des KSV mit dem Dou­ble Bezirks­po­kal und Staf­fel­sie­ger der Bezirks­li­ga geglänzt. Gegen­wär­tig gibt es in Königs­war­tha 9 Fuß­ball­mann­schaf­ten im Wett­kampf­be­trieb, wovon 5 im Schü­ler- und Jugend­be­reich ange­sie­delt sind. Somit wer­den beim KSV die Vor­ga­ben des Fuß­ball­ver­ban­des – Ver­ei­ne deren 1. Män­ner­mann­schaf­ten in der Bezirks­li­ga spie­len müs­sen vier Jugend­mann­schaf­ten im Wett­kampf­be­trieb haben – bedeu­tend über­bo­ten. Die­ses posi­ti­ve Ergeb­nis ist auch Aus­druck der umfas­sen­den und Ziel­ge­rich­te­ten Nach­wuchs­ar­beit der Abt. Fuß­ball. Der­zeit (2011) behaup­tet sich die 1. Män­ner­mann­schaft erfolg­reich in der Bezirks­li­ga Ost.

Von 1958 bis 1984 gab es in Königs­war­tha eine Sek­ti­on Kegeln. Trai­ning und Wett­kampf wur­den damals auf einer Ein-Bahn-Kegel­an­la­ge durch­ge­führt, wel­che 1961 mit 3000 ehren­amt­li­chen Arbeits­stun­den errich­tet wor­den ist. Erfolg­reichs­te Keg­le­rin war Vero­ni­ka Leh­mann mit vier Kreis­meis­ter­ti­teln und einem 3. Platz bei der Bezirks­meis­ter­schaft 1976.Mit der Inbe­trieb­nah­me einer moder­nen Vier-Bah­nen-Kegel­an­la­ge im August 2002 erfolg­te die Neu­grün­dung der Abt. Kegeln, der mitt­ler­wei­le 102 Mit­glie­der, dar­un­ter 45 Schü­ler und Jugend­li­che ange­hö­ren. Ein hohes Augen­merk gilt dem Ziel­ge­rich­te­ten Nach­wuchs­trai­ning. Dafür konn­te als Übungs­lei­ter der säch­si­sche Lan­des­meis­ter im Clas­sic-Kegeln des Jah­res 2002, Rüdi­ger Schierz gewon­nen wer­den. Ab Sep­tem­ber 2003 neh­men 6 Mann­schaf­ten, dar­un­ter 2 kom­plet­te Jugend­mann­schaf­ten, den Wett­kampf­be­trieb auf.

Bei­dem in der Zeit vom 25. bis 27. Juli 2003 aus­ge­tra­ge­nen 1. Hei­de­po­kal im Clas­sic-Kegeln gin­gen 177 Sport­ler, vor­wie­gend aus den Krei­sen Baut­zen und Kamenz, an den Start. Dar­über hin­aus unter­stützt der KSV die Kegel­sport­ler der benach­bar­ten SO Ralbitz/Horka, indem die­se zu äußerst fai­ren Bedin­gun­gen auf der Kegel­bahn­an­la­ge in Königs­war­tha ihr Trai­ning und die Heim­spie­le aus­tra­gen können.

Die Abtei­lung Hand­ball erleb­te 1976 mit der Fer­tig­stel­lung der Turn­hal­le für die Grund­schu­le eine Wie­der­ge­burt. Bis 1980 errang die­se Abtei­lung acht Kreis­meis­ter­ti­tel im weib­li­chen Nach­wuchs­be­reich und elf Gold­me­dail­len bei den Kreis­spar­ta­kia­den. 1999 nahm die D‑Jugend ‑Mann­schaft (Mäd­chen) an der End­run­de der Sach­sen­meis­ter­schaft teil und erziel­te einen 5. Platz. Zuzüg­lich zu den vier Hand­ball­mann­schaf­ten im Wett­kampf­be­trieb (dar­un­ter drei Mäd­chen-Jugend­mann­schaf­ten) wur­de im Jah­re 2002 eine C‑Ju­gend-Mann­schaft der Jun­gen gegrün­det Da die Bedin­gun­gen der Turn­hal­len in Königs­war­tha nicht den aktu­el­len Erfor­der­nis­sen ent­spre­chen, müs­sen zwei Jugend­mann­schaf­ten und die Frau­en­mann­schaft gegen­wär­tig ihre Heim­spie­le in Radi­bor austragen.

Anfang der 90-iger Jah­re sind in Königs­war­tha Gym­nas­tik­tra­di­tio­nen wie­der erwacht. Neben zwei Gym­nas­tik­ab­tei­lun­gen, gibt es eine Aero­bic-Grup­pe und die Abt. Tän­ze­ri­sche Gym­nas­tik. Letz­te­re, der vor­wie­gend Senio­rin­nen im Alter von 53 bis 79 Jah­ren ange­hö­ren, fei­er­te im Jah­re 2002 das 10-jäh­ri­ge Bestehen und genießt viel Aner­ken­nung und Beach­tung nicht nur in unse­rer Regi­on, son­dern trat auch schon im Aus­land auf. In den letz­ten Mona­ten zeig­ten sie ihr Kön­nen u.a. beim 10. Säch­si­schen Land­frau­en­tag in Schlei­nitz, bei den Unter­neh­mer­ta­gen in Baut­zen, dem Kra­bat-Fest in Schwarz­kollm, beim Fami­li­en­tag im Bischof-Ben­no-Haus in Schmoch­ti­tz, sowie bei Hei­mat- und Dorf­fes­ten in Bur­kau, Cune­wal­de, Cun­ners­dorf, Königs­war­tha, Straß­gräb­chen u.a.m.
Im Jah­re 1998 wur­de die Abtei­lung Leicht­ath­le­tik gegrün­det. Sie ent­wi­ckel­te sich von der kleins­ten Leicht­ath­le­tik­sek­ti­on Sach­sens (2 Mit­glie­der) zu der gegen­wär­tig im Senio­ren-Laut­be­reich ab 800 Meter auf­wärts wohl­leis­tungs­stärks­ten Leicht­ath­le­tik-Abtei­lung in Ostsach­sen. Seit 1999wurden über die Lauf­stre­cken von 800m bis 21,1 km ins­ge­samt sie­ben­und­zwan­zig Lan­des­meis­ter­ti­tel und wei­te­re vier­und­zwan­zig Sil­ber-und Bron­ze­me­dail­len errun­gen. Allein im Jah­re 2002 gin­gen 14 Medail­len bei den säch­si­schen Lan­des­meis­ter­schaf­ten auf das Kon­to der Läu­fe­rin­nen und Läu­fer des KSV und in den ers­ten acht Mona­ten die­ses Jah­res beläuft sich die Bilanz auf neun Gold, vier Sil­ber und zwei Bron­ze­me­dail­le. Dane­ben gab es her­vor­ra­gen­de Gesamt­sie­ge für KSV-Sport­ler bei bedeu­ten­den Lauf­ver­an­stal­tun­gen nicht nur in unse­rer Regi­on. Mat­thi­as Robel, Chris­ti­an Zschor­lich und Kath­rin Tanz­mann sind dabei die erfolg­reichs­ten Mit­glie­der. Bei der Umfra­ge der SZ nach der popu­lärs­ten Mann­schaft im Kreis Baut­zen im Jah­re 2002 beleg­te die Cross-Lan­des­meis­ter­mann­schaft des KSV einen sehr guten zwei­ten Platz. Der 5. Hei­de­lauf 2002 und der 6. Hei­de­lauf 2003 sah
160bzw. 225 Volks­sport­ler aus acht Bun­des­län­dern, dar­un­ter vie­le Schü­ler und Jugend­li­che, am Start. Zur wei­te­ren Ent­wick­lung des Brei­ten­sports gab es in die­sem Jahr beim Hei­de­lauf auch einen 1,9km ‑Pfund­skur­lauf (Gemein­schafts­ak­ti­on von AOK und MDR), sowie eine Wal­king­stre­cke für Jedermann.

Auch Tischtennis‑, Bil­lard- und Schach­spie­ler mach­ten in der Ver­gan­gen­heit mit acht­ba­ren Ergeb­nis­sen auf sich auf­merk­sam. So sind die Bil­lard-Spie­ler Kreis­po­kal­sie­ger 2002 im Nie­der­schle­si­schen Ober­lau­sitz­kreis gewor­den und die Schach­spie­ler gewan­nen die Meis­ter­schaft 2003 im Kreis Bautzen.

Zu einer fes­ten Tra­di­ti­on in Sachen Brei­ten­sport wur­den die seit 1993 fast jähr­lich aus­ge­tra­ge­nen Sport­wo­chen des Ver­eins. Die bis zu zehn Tage dau­ern­de Sport­er­eig­nis­se ent­hiel­ten sowohl für den Nach­wuchs als auch für die Erwach­se­nen bis hin zu den Senio­ren­sport­lern ein umfang­rei­ches, akti­ves Sport­pro­gramm und gaben einen reprä­sen­ta­ti­ven Über­blick über das gesam­te Ver­eins­le­ben der ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen des Königs­wartha­er SV. Das in der Zeit vom 25. Juli bis 27. Juli 2003 durch­ge­führ­te Ver­eins­fest des KSV sah in den Dis­zi­pli­nen Bil­lard, Fuß­ball, Hand­ball, Kegeln, Leicht­ath­le­tik, Schach, Tän­ze­ri­sche Gym­nas­tik und Vol­ley­ball mehr als 650 Sport­ler im akti­ven Wett­kampf und war damit ein bedeu­ten­des Brei­ten­sport-Ereig­nis in unse­rer Region.

Zwei Din­ge sind für die posi­ti­ve Ent­wick­lung des Sports in Königs­war­tha maß­geb­lich gewe­sen:
1. Es fan­den sich stets enga­gier­te Bür­ger die sich mit hoher Akti­vi­tät für den Sport ein­setz­ten und dabei auf ein posi­ti­ves Umfeld in der Gemein­de tra­fen. 2. In Königs­war­tha wird seit Jah­ren beson­ders auf die Nach­wuchs­ar­beit orientiert.

Gegen­wär­tig erhal­ten mehr als 230 Kin­der und Jugend­li­che beim KSV eine sinn­vol­le Frei­zeit­ge­stal­tung und dazu sind sehr vie­le Trai­ner, Übungs­lei­ter und Hel­fer mit Lei­den­schaft und Enga­ge­ment ehren­amt­lich tätig. Bei der Sport­ler­eh­rung des Land­krei­ses Baut­zen erhielt der KSV dafür im März die­ses Jah­res den Wan­der­po­kal des Kreis­sport­bun­des für die bes­te Nach­wuchs­ar­beit im Jahr 2002. Das am 1.Mai 2002 ein­ge­weih­te neue Sport­ver­eins­haus, die im Sport­kom­plex „An der Win­ze“ bestehen­den drei Sport­plät­ze, die Beach-Vol­ley­ball-Anla­ge, die im Herbst 2002 neu rekon­stru­ier­te Turn­hal­le der Mit­tel­schu­le und nicht zuletzt die vor­han­de­ne Half­pipe schaf­fen für die Mit­glie­der des Königs­wartha­er Sport­ver­ein und für alle Königs­wartha­er Bür­ger gute Bedin­gun­gen zur Sportausübung.